Das Jahr 2020 ist erst wenige Tage alt. Genauer gesagt, 3 Tage. Gemeinsam ging es mit dem Auto mittags zum Fuß des Herzogstands am wunderschönen Walchensee. Auf dem Parkplatz der Herzogstandbahn haben wir unser Auto abgestellt und sind ganz gemütlich mit der Gondel zum Gipfel gefahren. Ein kleiner Fußmarsch von etwa 15-20 Minuten führte uns zur Gaststätte Herzogstandhaus. Wie wir der Speisekarte entnehmen konnten, war König Ludwig II. der Bauherr und mind. 22 Mal auf dem Gipfel zu Gast. Es folgte eine Stärkung mit Kaiserschmarrn und Wurstsalat, gekrönt mit einem schönen König-Ludwig-Weißbier.

Jetzt aber genug gefaulenzt. Ab gehts. Als die meisten Gäste sich Richtung Bahn aufmachen, um die letzte Talfahrt zu erwischen, ging es für uns zunächst Richtung Martinskopf. Dafür, dass der Fußweg mit kurzen 15 Minuten angegeben ist, mussten wir aber dank Schnee doch etwas kämpfen. Oben angekommen wurden wir aber von einer unglaublichen Aussicht empfangen. Wenn es nicht 110 km/h Wind gehabt hätte, wäre es sogar echt angenehm allein auf dem Gipfel gewesen.

Gerade rechtzeitig konnten wir dann einige schöne Fotos vom Bergpanorama im Sonnenuntergang machen. Damit es nicht zu spät wird, machten wir uns dann aber recht zügig wieder auf den Rückweg. Etwa 8-900 hm standen uns schließlich noch bevor. Leider waren die Wege alles andere als super, und wir hatten auch keine Steigeisen / Grödel dabei. Manchmal war es daher etwas ungemütlich zu gehen, aber die weitere Aussicht hat dann doch entschädigt.

Nach etwa 2,5 Stunden Abstieg sind wir dann doch noch heile am Parkplatz angekommen und waren mega KO. Ab nach Hause, fürs nächste Mal brauchen wir definitiv Steigeisen.